Verlassen

Es war Frühling. Eine der schönsten Jahreszeiten im Jahr. Die Vögel zwitscherten fröhlich, die Blumen fingen an zu sprießen und die Sonne schien hell und klar an einem wolkenlosen Himmel. Mickey jedoch saß zusammengekauert in ihrer Wohnung. In dieser Wohnung, die ihr jetzt so leer vorkam. Denn er war weg, fort, nicht mehr da. Er war einfach gegangen. Mit noch mehr Tränen in den Augen betrachtete Mickey, dass Foto auf dem Schrank. Es zeigte sie mit einen Strohhut, die roten Haare offen und sie wehten im Wind. Neben ihr ein blonder Mann mit blauen Augen. Er grinste frech in die Kamera und sein Gitarrenanhänger funkelte in der Sonne. Ja, an diesen Tag lachten sie so fröhlich mit einander. Sie waren im Urlaub auf Hawaii und die Sonne brannte so sehr, dass sich Mickey diesen dämlichen Hut kaufen mußte. Patrick mochte allerdings diesen Hut und er fand auch das Bild so klasse, dass er es in einen Rahmen tat und es über die Bar in den Stubenschrank stellte. Langsam kullerte eine Träne nach der anderen an Mickeys Wange herunter und sie fing an zu schluchzen. Ihr ganzer Körper schüttelte sich und sie war nicht mehr in der Lage ihren Weinkrampf unter Kontrolle zu bekommen. Ich kann es nicht glauben, ich kann es einfach nicht glauben, schoß ihr der Gedanke durch den Kopf. Vor zwei Stunden war noch alles heile Welt, aber jetzt? Jetzt war alles vorbei. Noch einmal spielte sich die Szene mit Patrick vor ihrem inneren Auge ab:

Patrick verabschiedete sich am Flughafen von seinen Freunden. Sie waren alle gekommen. Steffi, Mandy, Janine, Ben, Mike, Josh und Marc. Sie alle wußten, warum ihr Freund nach Deutschland flog und warum Mickey nicht hier war. Wahrscheinlich wußte, sie noch nicht einmal, davon, dass Patrick gleich in den Flieger nach Deutschland steigen würde, dachte sich Steffi. Es tat ihr auch bitter leid für Mickey, aber auch sie war mit Billy und Patrick eng befreundet und mußte den beiden versprechen nichts zu sagen. Sie wollten es mit Mickey selber klären, was Steffi eigentlich auch für besser gehalten hatte. Nur wußte sie da noch nicht, dass Patrick es ihr wirklich auf den letzten Drücker sagen würde. Denn diesen Flug hatte er schon vor einem Monat gebucht, er mußte nur seine letzten Aufträge erledigen bis er zu seiner Billy reisen konnte. Auch Mandy, war furchbar traurig, als ihr bewußt wurde, wie sehr Mickey jetzt wohl leiden mußte. "Ach Patrick, ich kann einfach nicht verstehen, wieso du es Mickey nicht schon vorher gesagt hast. Mike hat mir erzählt, dass du schon vor 2 ½ Jahren gemerkt hast, wie sehr du Billy vermißt!" wisperte Steffi und fing fast an zu heulen. Janine und Mandy nahmen sie in den Arm und wollten sie trösten, doch Steffi guckte lieber Patrick weiter sauer an. Mike, der neben ihr stand und die Frage gehört hatte, antworte für Pat: "Manchmal hört man eher auf den Verstand, anstatt auf sein Herz und merkt erst später, dass es die falsche Entscheidung war..." Steffi blickte Patrick noch immer an. Sein Gesicht spiegelte Traurigkeit wieder. Ja, es tat ihm sehr leid, dass er Mickey so verletzen mußte, aber er wollte sie auch nicht weiterhin belügen. Josh, Marc und Ben, die nichts von dem kleinen Gespräch mitbekommen hatten, baten Pat ihre Grüße an Billy auszurichten. Danach trat Patrick kurz zur Seite und zog Mike mit sich. "Sag mal, könntest du hin und wieder mal nach Mickey schauen? Ich bin jetzt ein Jahr weg und werde dann mit Billy wieder kommen und wir zwei befürchten, dass sie sich etwas antun könnte. Verstehst du? Ich will nicht, dass ihr was passiert!" flüsterte Patrick. Mike blickte ihn ernst an und erwiderte: "Wir werden versuchen, sie ein wenig aufzuheitern. Du hättest es ihr vielleicht wirklich früher sagen sollen." Schuldbewußt blickte Patrick auf seine Schuhspitze. "Ich weiß...aber ich kann es nicht ändern. Ich habe in Mickey einfach einen sicherer Halt gesehen. Schließlich konnte sie hier in Amerika bleiben und mußte nicht zurück wie Billy. Sie ist doch auch eine tolle Frau, nur nicht die richtige für mich. Mickey war wohl einfach nur eine Art Ersatz, dafür, dass ich nicht mit Billy zusammen sein konnte. Ich dachte, dass Billy, jetzt wo sie in Deutschland ist, unerreichbar für mich bleiben würde. Ich hätte gleich meinen Gefühlen von Anfang an vertrauen sollen und all meinen Mut zusammen packen sollen, dann wäre ich wohl gleich Billy nachgereist und nicht erst jetzt...Es tut mir leid, Michael..." gestand Patrick. Mike lächelte ihn an: "Immerhin wolltest du ihr nicht absichtlich weh tun. Mach dir mal keine weiteren Sorgen, wir werden sie schon aufmuntern. Wenn du dich nach ihr erkundigen willst, schickst du mir einfach eine Mail." Patrick schenkte Mike zum Dank eines seiner schönsten Lächeln. Und dann zupfte Ben auch schon an Patricks Ärmel: "Schnell Pat, dein Flug wurde gerade zum dritten mal aufgerufen und du solltest jetzt wirklich machen, dass du weg kommst. Und vergiß nicht uns Billy schön zu grüßen." Patrick umarmte noch einmal alle und winkte ihnen zum Abschied zu, bevor er die Gangway entlang rannte um seinen Flieger nicht zu verpassen. Alle sieben gingen noch zu einer Scheibe und sahen zu, wie das Flugzeug abhob und sich von ihnen entfernte bis man es nicht mehr sehen konnte.


Tage waren vergangen und Mandy sowie Janine waren jeden Tag bei Mickey und klingelten an ihrer Tür doch sie öffnete nie. Mandy meinte zwar, dass sie einmal ein Wimmern vernommen hatte, aber Janine meinte auch, dass es Timi, Mickeys Katze gewesen sein könnte. "Ach Mike, so geht es nicht weiter. Noch nicht mal ans Telefon geht sie, wenn ich sie anrufe!" wanderte Steffi in Mikes Wohnung auf und ab. Michael saß am PC und beantwortete eine Mail von Patrick. "Seid drei Tagen hat sie sich schon in der Wohnung eingeschlossen und wer weiß, was sie während der Zeit gemacht hat. Mike, jetzt guck doch mal von dieser Mail hoch und sag auch mal was!" brüllte Steffi. "Möchtest du nach ihr schauen?" fragte Mike. "Ja, wie denn? Glaubst du sie öffnet mir die Tür, wenn sie Mandy und Janine davor stehen läßt?" meinte Steffi leicht traurig. "Pat hat mir heute seinen Haustürschlüssel per Post zu geschickt. Wenn du willst kannst du ihn haben!" öffnete Mike seinen Schreibtischschublade und zeigte Steffi den Schlüssel. "Was? Warum sagst du mir das erst jetzt? Her damit ich werde sofort bei ihr vorbei gehen!" krallte sich Steffi den Schlüssel und ließ Mike allein. Sie wollte nicht überstürzt bei Mickey in die Wohnung platzen sondern ging erst mal in die Supermarkt und kaufte eine Packung Miracoli, Würstchen, Pommes, Katzenfutter, Cola, Taschentücher und Eis.

Steffi war bei Mickey vor der Tür und klingelte, ohne Erfolg sie wurde mal wieder nicht geöffnet. Also nahm Steffi den Schlüssel raus und schloß auf. Timi, begrüßte Steffi gleich mit einem Schnurren und schlich um ihre Beine. "Ja, hallo Timi, wie geht es dir? Hast du genug zu essen und wo ist Frauchen?" flüsterte Steffi zu der Katze. Timi wiederum mauzte nur. Den Einkauf stellte Steffi erst mal in der Küche ab. Sie stellte zum Glück fest, dass Mickey ihre Katze keinesfalls vergessen hatte und ihr was zu Fressen gegeben hatte. Ein bißchen mehr schadet wohl nichts, dachte sich Steffi und gab der Katze noch etwas von dem mitgebrachten Leckerlis. Die Pommes sowie das Eis packte sie während dessen auch gleich ins Gefrierfach und die Würstenchen in den Kühlschrank. Die Miracolipackung ließ sie erst mal so liegen und die Cola beachtete sie auch nicht weiter. Dafür aber die Packung Taschentücher von der sie erst mal ein Paket löste. Mickey hatte ihre bestimmt schon alle aufgebracht. "Mickey?" rief Steffi in die Wohnung und ging dann durch in den Flur zur Stube hin wo sie leise Musik vernahm: It’s your love ein Stück von Natural, in der Band in der auch Patrick gespielt hatte. Mickey saß auf der Fensterbank und hatte die Augen geschlossen. Die Musik hörte sie über einen Discman, der wohl sehr laut gestellt war, damit Mickey nichts anderes hören brauchte. Steffi blieb einen kurzen Augenblick stehen und beobachtet so ihre Freundin. Sie sah sehr blaß aus und wie es schien hatte sie seid Tagen nichts gegessen. Dann ging Steffi auf sie zu und legte ihr eine Hand auf die Schulter. Mickey schlug überrascht die Augen auf und schaltete ihren Discman ab. Mit einen Blick vermittelte Steffi, Mickey das Gefühl, dass sie ihr helfen wollte und das sie nicht allein war. Es brauchte keine Worte zwischen den Beiden um ihre Gefühle auszudrücken. Mickey fing furchtbar an zu weinen und Steffi hielt sie im Arm. Die Taschentücher sorgfältig in einer Hand bereit, damit Mickey sie greifen konnte, wenn sie eins brauchte. Als der erste Tränenfluß vorüber war, sprach Steffi Mickey an: "Das wird schon alles wieder, Süße. Bleib du erst mal hier sitzen, ich werde dir was kochen!" Dann war Steffi auch schon in der Küche und setzte einen Topf für die Spaghetti auf. Nach einer halben Stunde war dann auch alles fertig und Steffi bat Mickey sich zu setzen. Mickey reagierte nicht und blieb auf der Bank sitzen. Wenn der Prophet nicht zum Berg kommen will, muß halt dieses mal der Berg zum Propheten gehen, dachte sich Steffi und brachte Mickey ihren Teller mit den Spaghetti einfach zur Fensterbank. "Iß was!" forderte Steffi Mickey auf und dieses nahm war, dass sie keine Chance gegen Steffi hatte. Widerwillig steckte sie sich also ihre Spaghetti in den Mund und aß. Sie schaffte es sogar den ganzen Teller leer zu machen, was Steffi sehr zu frieden stellte. "Möchtest du mit mir reden?" fragte Steffi dann. Mickeys Augen füllten sich erneut mit Tränen. "Er hat sein Versprechen gebrochen, immer für mich da zu sein...ich weiß Billy hat keine Schuld und Pat hat es bestimmt nicht absichtlich gemacht... Er war ja noch nicht einmal meine große Liebe, aber ich habe Gefühle für Pat gehabt. Starke Gefühle. Es tut weh verlassen zu werden.." schluchzte Mickey. "Nicht deine große Liebe? Du willst mir doch nicht sagen, dass du nach all den Jahren immer noch Mike liebst?" fragte Steffi und Mickey nickte.

"Hi Ben!" begrüßte Steffi ihren Kumpel im Rahmen von Mikes Haustür. "Hi Steffi, wie geht`s?" erwiderte Ben. "Gut. Ist Mike da?" fragte Steffi. "Ja, aber er ist ziemlich schräg drauf. Angeblich Kopfschmerzen. Er hat sich auch gleich hingelegt und will seine Ruhe, deshalb will ich jetzt auch gehen!" gab Ben die Auskunft. "Dann grüß mal Janine schön, wenn du zu Hause bist. Ich werde trotzdem mit Mike reden müssen, also läßt du mich bitte rein?" lächelte Steffi und Ben machte Platz. Mike lag auf seinen Bett die Arme unter seinem Kopf verschränkt und die Augen geschlossen. "Mike? Bist du wach?" wartete Steffi auf eine Antwort und es verging eine ganze Weile bis Michael sich zu Wort meldete. "Ja, bin ich...wie geht es ihr?" flüsterte Mike leise. "Nicht sehr gut. Aber ich möchte dich was fragen: Hast du sie geliebt oder liebst du sie immer noch?" wurde Steffi ernst. Mike setze sich auf blickte Steffi tief in die Augen und erhob sich dann vom Bett. "Wieso?" stellte er eine Gegenfrage und wanderte ins Arbeitszimmer wo er noch ein Glas mit Cola stehen hatte. "Frag nicht, beantworte meine Frage!" drängte Steffi. "Ob ich sie noch liebe, weiß ich selbst nicht. Ich habe sie geliebt, ja. Aber damals als sie mit Pat zusammen gekommen ist tat es mir sehr weh. Ich weiß, du willst mich bitten jetzt zu ihr zu gehen, aber ich kann das nicht. Es würde doch eh nur so aussehen als ob ich die Gelegenheit nutzen möchte, dass Pat nicht mehr da ist!" wehrte sich Mike. Steffi war bekanntlich keine Schnelldenkerin, aber Mike konnte ihr nichts vor machen. "Du liebst sie also noch. Ist doch egal, was die anderen denken mögen, es würde ihr gut tun, wenn du zu ihr gehst und mit ihr redest, sie in den Arm nimmst und sie aufheiterst!" versuchte sie Mike zu überzeugen. Mike wollte abblocken und Steffi Blick fiel auf den eingeschalteten Monitor und die offene Mail von Patrick. Unbewußt laß sie die ersten paar Zeilen und realisierte dann erst was da stand. "Pat meint, ja auch, dass du dich persönlich um Mickey kümmern sollst!" lächelte Steffi sich ihrer Sieges sicher. Mike antwortete tadelnd: "Du liest einfach die Mails von anderen Leuten?" "Ich kann nicht anders, wenn du deine Mails offen stehen läßt!" verzog Steffi das Gesicht so, dass beide lachen mußten.


Am nächsten Tag stand Mike vor Mickey´s Tür. Steffi konnte ihn schlußendlich doch überreden, nach ihr zu schauen. Er klingelte einmal und kramte schon in seiner Tasche nach dem Schlüssel, als die Tür aufging. Er hatte befürchtet, eine total verweinte, blasse und herunter gekommene Mickey zu sehen. Aber scheinbar hatte ihr das Gespräch mit Steffi gut getan. Ihre Wagen waren zwar noch immer blass, aber sie hatten dennoch einen Hauch von Farbe im Gesicht. Ihre Haare hatte Mickey nur mit einen Zopf nach hinten gebunden und gekleidet war sie in einer Jeans und einem AC/DC T-Shirt von Pat. "Hallo.." hauchte Mickey. "Hi! Hast du Lust auf ein wenig spazieren gehen?" fragte Mike und ihm wurde erst jetzt gewußt was er eigentlich gesagt hatte. Mickey zögerte nahm dann aber doch ihre Jacke und willigte ein. Schweigend liefen sie los. Mike war schon am verzweifeln, was er jetzt machen sollte als ihm der Lonerpark auffiel. Das waren diese kleinen Vergnügungsparks in Amerika, die es dort wie Sand man Meer gab. Ein Lächeln zeichnete sich auf Mikes Lippen ab und er zog Mickey an der Hand. "Komm, wir gehen jetzt eine Runde rummeln!" Erst wollte sich Mickey wehren doch konnte sie sich gegenüber Mike nicht durchsetzten und so geschah es auch, dass sie sich von seiner Fröhlichkeit anstecken ließ.

Eine ganze Weile verging um genau zu sein 2 Monate, indem Mickey viel mit ihren Freunden unternahm. Mandy ging mit ihr zur Kosmetikerin, Janine besuchte mit ihr einen Fitnesskurz, Steffi lud sie oft zum Videoabend ein, Josh fuhr sie häufig zu einem Reiterhof und Ben war fürs Eisessen zuständig. Doch die meiste Zeit verbrachte Mickey mit Mike. Er war der einzige der sie richtig zum Lachen bringen konnte und ihre Freunde bemerkten, dass Mickey langsam über Patrick hinweg war. Sie hatte sogar schon zweimal mit Billy telefoniert, natürlich war ihr Verhältnis noch immer angespannt, aber das würde sich bald wieder legen und sie wären wieder eine verschworene Clique genau wie damals. Als Natural ihre Karriere in Deutschland begonnen hatten.


Eines Tages, waren Mickey und Mike zum Kino verabredet. Es war ein romantischer Film, eigentlich nicht Mickey oder Mikes Geschmack, aber Mickey brauchte einen Weg um wieder an die Liebe zu glauben. Also hatte Mike den Film vorgeschlagen. Seufzend wartete er an der großen Uhr, es waren noch 45 Minuten Zeit bis zum Film und die beiden wollten sich etwas früher treffen um eine Pizza bei Pizzahut ein zu werfen. Außerdem hatte Mike den Auftrag von Steffi bekommen, Mickey zu fragen, ob es ihr nun wirklich besser ging oder ob sie nur ihren Freunden etwas vorspielte, damit sie sich keine Sorgen machen brauchten. Mike überlegte schon die ganze Zeit wie er Mickey diese Frage stellen sollte. Direkt oder lieber fein fühlend über Umwege, schließlich wollte er Mickey nicht verletzten. "Hallo Mike, seit wann bist du Tagträumer und bemerkst mich nicht?" "Oh, Hallo Mickey. Sorry, ich war...mit den Gedanken wo anders. Laß uns was Essen gehen, ja? Ich habe Hunger!" entschuldigte sich Mike. Nachdem die Beiden ihre Pizza gefuttert hatten, machten sie sich wieder auf den Weg zum Kino zurück. Mike hatte bis lang noch keine Gelegenheit Mickey zu fragen und nahm sich vor, dass jetzt gleich zu tun. "Mike? Das ist für dich!" überreichte ihm Mickey eine kleine Schachtel. Sie lächelte während er sie fragend ansah. "Ein Geschenk. Als kleines Dankeschön, dass du für mich da warst und mich aufgeheitert hast!" Mike nahm die Schachtel entgegen und meinte: "Das habe ich doch gern gemacht." Er packte das Geschenk aus und fand ein neues Nietenarmband darin. "Danke, dass Armband bekommt bei mir einen Ehrenplatz an meinen Arm!" schmunzelte Mike. "Bitte, ich habe doch gewußt, dass es dir gefallen wird." Konterte Mickey.

"Mickey?" flüsterte Mike. "Hm?" erwiderte Mickey und blickte Mike in die Augen, der gerade sein neues Armband angelegt hatte. "Sag mal...bist du...über ihn hinweg?" stotterte Mike. Er wußte nicht genau, ob er die passende Formulierung gefunden hatte, denn Mickey blickte weg. "Sprich ruhig seinen Namen aus. Ja, ich bin über Pat hinweg. Billy konnte ja nichts dafür. Ich habe den beiden schon längst verziehen und außerdem...", blickte Mickey Mike direkt an, "...habe ich eine alte Liebe wiedergefunden."


Erst stand Mike regungslos da, dann realisierte er, wer mit der alten Liebe gemeint war und hob Mickey stürmisch auf den Arm und wirbelte sie vor Glück herum. Dann drückte er sie ganz fest an sich und ihre Lippen schlossen sich zu einem Kuß zusammen. Mickey strahlte innerlich vor Freude, endlich konnte sie mit ihrer großen Liebe zusammen sein.

Ende

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